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Favoritensache: Auvano verliert die Gegner in Leipzig

"Alles andere als ein Sieg wäre eine große Enttäuschung für uns", erklärte Besitzer Thomas Gehrig in dieser Woche gegenüber der Sport-Welt, als er auf seinen sechsjährigen Wallach Auvano (Archivfoto) angesprochen wurde. In einem 1600 Meter-Altersgewichtsrennen am Samstag in Leipzig traf es der sechsfache Vorjahressieger auch ausgesprochen günstig an.

Unter dem Azubi Tobias Brenner galoppierte der 14:10-Favorit aus dem Stall von Roland Dzubasz früh an zweiter Position hinter der Pilotin Seidnitzperle, die er früh vorne ablöste und sich auch durch den Co-Favoriten Glasshoughton sowie den weit zurück folgenden Fair Lord als Drittem nicht schocken ließ. Da dürfte man bald wieder besseres Terrain ansteuern.

Das Beelener Quartier von Rudi Storp agiert in diesen Wochen in bestechender Form. Am Samstag gab es gleich im einleitenden 2300 Meter-Handicap einen weiteren Treffer. Verantwortlich dafür zeichnete der Siebenjährige Iscover, der unter Champion Eduardo Pedroza schon seinen dritten Sieg 2010 perfekt machte und zur Quote von 31:10 gegen Skanderbeg und Al Punto keine Mühe hatte.

Der junge Patrick Gibson, Sohn des verstorbenen Trainers Tim Gibson, scheint ähnlich wie Tobias Brenner eines der Top-Talente aktuell zu sein. Denn mit viel Übersicht brachte er den 32:10-Favoriten Proventus von Trainer Pavel Vovcenko in einem 1300 Meter-Ausgleich IV sehr sicher gegen Orange Sky und Karo Sieben nach Hause und gewann sein sechstes Rennen insgesamt. Und mit Nicole Thiels Ateesh (77:10) schnappte er sich auch das 1850 Meter-Handicap zum Abschluss.

Mit einem schwungvollen Speed trumpfte Fun Fire (Wladimir Panov/Harald Grube, 62:10) im Ausgleich III über 1300 Meter auf und löste sich bequem von For Pro und Traumsternchen, während der Favorit Call me Racer am Satrt alle Chancen eingebüßt hatte.

Nur wenige Minuten nach dem gemeinsamen Paris-Punkt mit El Vettori schnappte das Team Lucian van der Meulen/Christian Sprengel auch in Leipzig zu, als sich der 18:10-Favorit Nesayem (Filip Minarik) noch icher gegen Hassuna behauptete.

In Super-Verfassung agierte einmal mehr Eduardo Pedroza. Denn der Titelträger avancierte zum dreifachen Tagessieger, als er den Schimmel Inambari (52:10) beim ersten Start für Besitzertrainer Christian Zschache als leichten Gewinner gegen Kalypso King und Monty Pyton über die Ziellinie brachte. Leider gab es hier zwei späte Nichtstarter. Der Umsatz belief sich auf rund 110.000 Euro. (22.05.2010)
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