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Deutschlands Top 20 Jockeys 2007
1. Eduardo Pedroza (94 Siege)
Der Stalljockey von Andreas Wöhler avancierte im Vorjahr zum vierten Mal in Folge zum deutschen Championjockey. Egal ob große oder kleine Rennen, der gebürtige Panamese (36) gibt immer alles, reist auch zu den Basisveranstaltungen im Osten der Republik, wo er besonders populär ist. Sein Highlight in der Saison 2010 war der Sieg mit Querari im Premio Presidente della Repubblica in Rom, einem Gruppe I-Rennen. Zudem gewann Pedroza mit Prakasa, Scalo, Russian Tango, Govinda und Tech Exceed weitere Grupperennen.
2. Filip Minarik (79)
Der gebürtige Tscheche gilt als einer der fleißigsten Jockeys des Landes und kam so wie in der vorangegangen Saison wieder auf den zweiten Platz der Statistik. Seit Jahren arbeitet der 35jährige am großen Asterblüte-Stall von Trainer Peter Schiergen in Köln. Als Leichtgewichtsreiter ist er fast in jedem Rennen gebucht, wie Pedroza fehlt auch Minarik auf keiner Veranstaltung in Ostdeutschland. Sein größter Erfolg war der Sieg mit der Stute Night Magic im Großen Preis von Baden, einem Rennen, das er bereits einmal mit Prince Flori gewonnen hatte. 2005 gewann Minarik sogar einmal das Championat bei den Jockeys.
3. Andrasch Starke (78)
Der gebürtige Stader ist der wohl bekannteste deutsche Jockey. Der 37jährige, Stalljockey am mächtigen Asterblüte-Stall in Köln, hat bereits fünfmal das deutsche Derby gewonnen. Gerade bei der Derbywoche in Hamburg blüht er immer auf. Der ganz große Treffer blieb für Starke 2010 allerdings aus, vier Gruppe III-Siege sind für einen Jockey seiner Klasse sicher keine Besonderheit.
4. Alexander Pietsch (68)
Einer der Aufsteiger der letzten Jahre. Der 38jährige hat die meisten seiner Siege in den vergangenen Jahren auf Pferden von Trainer Roland Dzubasz erzielt, mit dem er ein schlagkräftiges Team bildet. Das erfolgreichste Pferd in dieser Verbindung ist die Gruppesiegerin Vanjura. Auch Pietsch lässt kaum einen Renntag aus, seine Stärke liegt auch im Finish. Seit 2010 ist er am erfolgreichen Kölner Stall von Waldemar Hickst angestellt, was seiner Karriere einen weiteren Schub gab.
5.Adrie de Vries (58)
Der Niederländer (41) gilt als einer der intelligentesten Jockeys und als absoluter Vollprofi. Als Privatjockey des Gestüts Schlenderhan, bzw. Georg Baron von Ullmanns hat er einen der begehrtesten Jobs im deutschen Turf. Im Vorjahr kam er völlig unverhofft zu einem Gruppe I-Sieg, als im Rheinland-Pokal in Köln Godolphin-Stalljockey Frankie Dettori im Stau stand und de Vries kurzfristig für ihn einsprang. 2005 wäre er beinahe Champion geworden, musste sich erst am letzten Renntag der Saison Filip Minarik geschlagen geben. Dass er noch nie Meister war, liegt auch an seinem Gewicht, denn er kann nicht die ganz leichten Gewichte reiten. Zudem reitet De Vries seit Jahren über Winter in Katar, wo er viele große Rennen gewinnen konnte.
6. Steffi Hofer(48)
Die 23jährige Tochter des Krefelder Trainers Mario Hofer hat einen rasanten Aufstieg hinter sich und ist aktuell die mit Abstand erfolgreichste deutsche Amazone. 2010 gewann sie zwei Listenrennen und sollte eigentlich als erst zweite deutsche Frau überhaupt im deutschen Derby reiten. Doch wenige Tage vor dem „Blauen Band“ brach sie sich bei einem Sturz in Hamburg eine Kniescheibe und das Schlüsselbein. Erstaunlicherweise konnte sie nach der Rekonvaleszenz bereits im Winter wieder in den Sattel steigen und schaffte es trotz einer mehrmonatigen Pause noch auf Rang sechs der Statistik. Da sie unverändert leichte Gewichte reiten kann, sollte sie erneut vor einer guten Saison stehen.
7. Henk Grewe (45)
Hat sich in den letzten beiden Jahren in die Top 10 der deutschen Jockeys vorgearbeitet, wechselte im vergangenen Jahr von Trainer Sascha Smrczek zum Stall von Mario Hofer. Grewe dürfte einer der deutschen Reiter sein, die im Jahr die meisten Kilometer im Auto zurücklegen, denn er wird auch sehr gerne von deutschen Trainern für Rennen in Frankreich gebucht. Stark unterstützt wird Grewe auch vom Dortmunder Trainer Norbert Sauer, für den er die meisten Pferde reitet. Der 28jährige gewann mit Ovambo Queen im Vorjahr das Walther J. Jacobs-Rennen (Gr.III) in Bremen.
8. Jozef Bojko (43)
Der 39jährige ist seit Jahren fester Bestandteil der deutschen Jockeyelite. Der gebürtige Slowake ist hinter Eduardo Pedroza zweiter Mann am Ravensberger Quartier von Trainer Andreas Wöhler, was ihm immer wieder gute Chancen beschert. 2011 konnte Bojko aber nicht wie noch im Jahr zuvor auf Gruppe-Parkett punkten.
9. Andreas Helfenbein(40)
Der 43jährige ist einer der routiniertesten deutschen Sattelkünstler. 2010 war er am Diana-Stall von Trainer Uwe Ostmann engagiert, für den er mit Val Mondo das deutsche St. Leger in Dortmund gewann. Zum wiederholten Male hat Helfenbein, der in die Saison 2011 als Freelancer geht, im Winter die Reise nach Macao angetreten, wo er bis März reitet.
10. Terence Hellier(36)
Mit 45 Jahren bereits einer der ältesten deutschen Jockeys, aber sicher auch einer der begnadetsten. Wenn es um die Big Points geht, ist er so abgebrüht wie kaum ein zweiter Reiter. Kein anderer deutscher Jockey war in den Grupperennen 2010 so erfolgreich wie er. Höhepunkt war dabei der Sieg mit der Röttgenerin Enora im Preis der Diana in Düsseldorf.
  11. Sabrina Wandt (33)
11. Eugen Frank (32)
13. Andre Best (25)
14. Wladimir Panov(24)
14. Stephan Hellyn (24)
16. Jiri Palik (23)
17. Manuela Murke (22)
18. Andreas Görtis (18)
18. Patrick Gibson (18)
18. Cevin Chan (18)

Stand: 31. Dezember 2009
   







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